Briefwahl




Briefwahl
 
Schritt 1
 
Auf der Rückseite Ihrer Wahlbenachrichtigung, die Sie automatisch per Post von Ihrer Kommune bekommen haben, befindet sich der Antrag auf Briefwahl. Den füllen Sie einfach aus und schicken ihn an Ihre Gemeinde (portofrei) zurück.
 
Schritt 2
 
Die Briefwahlunterlagen bekommen Sie ganz bequem per Post. Auf dem Stimmzettel kreuzen Sie die Erst- und Zweitstimme an, stecken den Stimmzettel in den Stimmzettelumschlag (blau) und kleben diesen zu. Die eidesstattliche Versicherung muss unterschrieben und zusammen mit dem blauen Stimmzettelumschlag in den Briefwahlumschlag (rot) gesteckt werden, der dann zugeklebt wird. 
  
Schritt 3
 
Den roten Briefwahlumschlag werfen Sie in die Post. Das Porto muss nicht bezahlt werden. Schon haben Sie Ihre Stimme abgegeben.
 
 
Erst- und Zweitstimme
 
Deutschland hat ein sogenanntes „personalisiertes Verhältniswahlrecht“. Sie wählen also sowohl eine einzelne Personen, als auch eine Partei.
 
Mit der Erststimme wählen Sie eine Person, die Ihren Wahlkreis im Bundestag vertritt. Jede größere Partei stellt einen sogenannten Direktkandidaten auf. Der Kandidat, der die meisten Stimmen bekommt, zieht direkt in den Bundestag ein und vertritt Ihre Interessen und die Interessen Ihrer Heimat. Der Direktkandidat ist auch ihr Ansprechpartner, wenn Sie Anregungen, Fragen oder Probleme haben. In den letzten vier Jahren durfte ich Ihr direkt gewählter Abgeordneter im Bundestag und vor Ort sein.
 
Mit der Zweitstimme haben Sie Einfluss auf die Sitzverteilung im Deutschen Bundestag. Die Anzahl der Sitze, die eine Partei im Bundestag bekommt, hängt von der Anzahl der Zweitstimmen ab. Damit nehmen Sie auch Einfluss auf die Regierungsbildung, da die Parteien im Bundestag nach der Wahl den Bundeskanzler mit einfacher Mehrheit wählen. 
 
Bei der Erststimme  informieren Sie sich, welcher Kandidat Sie am besten in Berlin vertritt und sich am besten - in Ihrem Sinne - für Ihre Region einsetzt. Bei der Zweitstimme überlegen Sie, welche Partei Sie inhaltlich bevorzugen und welche Spitzenkandidaten der Parteien ihnen als Kanzler/in am besten gefallen.
 

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