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21.03.2017 | Ruppiner Anzeiger 21.3.2017 / Christian Schönberg
Neue Kandidaten für Direktmandat
Ostprignitz-Ruppin (RA) Bei Olympia werden sie liebevoll „Exoten“ genannt: Außenseiter aus Zwergstaaten, die ohne Gewinnchancen, aber mit viel Herzblut im Wettkampf das Publikum in ihren Bann ziehen. Auch bei der
Bundestagswahl wird es sie geben: Einzelbewerber oder Nominierte von Klein-Parteien, die ums Direktmandat für den Bundestag mitkämpfen werden.
Der Jüngste von ihnen im Prignitz-Ruppin-Havelländer Wahlkreis 056 könnte Corvin Drößler sein. Der Walslebener ist kürzlich erst 18 Jahre alt geworden
und Schüler des Evangelischen Gymnasiums. Von seiner Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (PARTEI) ist er nominiert worden – wegen seiner „Intelligenz, Politikerfahrenheit und grenzenlose Schönheit“, wie der Vorstand des Kreisverbands betont. Dass bei der Lobhudelei auch ein bisschen Ironie mitschwingt, ist Programm. Die PARTEI wurde von Satirikern um den einstigen „Titanic-“-Chefredakteur Martin Sonneborn gegründet. Den PARTEI-Kreisverband gibt es in Ostprignitz-Ruppin erst seit wenigen Wochen. Er fordert unter anderem, die Kreisgebietsreform umzusetzen – als Vorstufe des Vereinigens der neuen Länder zu einer Sonderbewirtschaftungszone (SBZ). Bevor Drößler als jüngster Kandidat ins Rennen gehen kann, muss er aber noch 200 Unterstützer-Unterschriften
einholen. „Wir sind schon fleißig dabei, sie einzusammeln“, sagte der Walslebener am Montag dem RA.
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19.03.2017 | BRAWO 19.3.2017
18.03.2017 | Wochenspiegel OPR 18.3.2017
18.03.2017 | Wochenspiegel OPR 18.3.2017
18.03.2017 | Ruppiner Anzeiger 18.3.2017
Wustrau/Neuruppin (RA) Die CDU lädt zu einem Bürgerstammtisch nach Wustrau ein. Zu treffen sind dort am 29. März Landesparteichef Ingo Senftleben, der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke und der Ortsvorsteher Ingo Lamprecht. Beginn ist um 19.30 Uhr im Cafe Constanze. Am selben Tag beginnt um 18 Uhr im Neuruppiner Tempelgarten die Landestagung der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA). Neben Senftleben und Steineke sind der Kreisparteivorsitzende Jan Redmann und der CDA-Chef Josef Laumann mit dabei.
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18.03.2017 | MAZ - Westhavelländer 18.3.2017 / Norbert Stein
Billardkegler des SV Empor Spaatz haben eine starke erste Saison in der 2. Bundesliga hinter sich gebracht
Spaatz. Die Atmosphäre ist locker beim Saisonabschluss der ersten
Billardmannschaft vom SV Empor Spaatz. Der Anlass ein Besonderer.
Vereinsführung und Sponsoren waren gekommen und gratulierten dem Team um Mannschaftsleiter Dirk Krüger zum 2. Platz bei der diesjährigen Auszeichnung „Mannschaft des Jahres“ (Wertung Landesebene) des Landkreises Havelland. Weil die Mannschaft am Abend der Auszeichnung im MAFZ Paaren im Glien auswärts zum Punktspiel antreten musste, bekam
sie am letzten Saisonwochenende der Spielserie 2016/17 vom stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Frieder März und dem Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises, in dem das Amt Rhinow liegt, Sebastian Steineke (CDU) ihre Einzelpokale überreicht. Bürgermeister
Guido Quadfasel gratulierte für die Gemeinde Havelaue und das Amt
Rhinow. Frieder März würdigte die Leistungen der 1. Billardmannschaft, die 2016 in die 2. Bundesliga aufgestiegen war und sich erfolgreich in der zweithöchsten Spielklasse behauptete. Als Aufsteiger hatten die Spaatzer den Klassenerhalt als Saisonziel. Beendet haben sie die Saison mit dem starken 5. Platz, bei insgesamt zehn Mannschaften. „Ein beachtlicher Erfolg“, sagte Sebastian Steineke anerkennend und lobte die Mannschaft mit ihren sportlichen Ergebnissen, das Havelland bundesweit bekannter zu machen.
Die Mannschaft hatte ihre eigene Art Danke zu sagen für die Auszeichnung
und die Unterstützung durch Sponsoren: die Mannschaft gewann ihr letztes Saisonpunktspiel mit 1668:1527 Holz gegen den 1. Conradsdorfer SV. Mannschaftskapitän Dirk Krüger sorgte mit 317 Holz zudem für eine persönliche Bestleistung. Der Storch als Wappentier vom SV Empor Spaatz hat der 1. Billardmannschaft das nötige Glück beschert und soll es auch weiter tun. In der kommenden Saison 2017/18 möchte sich die Mannschaft in der 2. Bundesliga fest etablieren und möglichst in der Tabelle noch ein paar Plätze nach oben rücken. Das Leistungspotential und die Voraussetzungen
mit einer gut eingerichteten Spielstätte hat die Mannschaft dafür.
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17.03.2017 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 17.3.2017 / Andreas Vogel
Die drei Bundestagsabgeordneten der Region sehen viele Mängel im Entwurf für die geplante Kreisgebietsreform
Neuruppin. Deutliche Kritik am Entwurf des Landes für die Kreisgebietsreform haben am Mittwochabend die drei Bundestagsabgeordneten der Region beim Kaminbargespräch der Wirtschaftsjunioren in Neuruppin geübt – allerdings monierten die Politiker verschiedene Punkte. So bezeichnete es Kirsten Tackmann (Linke) aus Tornow bei Kyritz als „bedauerlich“, dass die Regionen bei der Frage zum künftigen Sitz der Kreisverwaltung gegeneinander ausgespielt werden. Dabei sei ein gemeinsames Konzept der Region gefragt. Zudem vermisst Kirsten Tackmann eine klare Aussage dazu, dass in einem größeren Landkreis der öffentliche Bus- und Schienenverkehr gestärkt werden müssten. „Wir brauchen in einer alternden Gesellschaft mehr öffentliche Verkehrsangebote“, betonte die Politikerin. Dagmar Ziegler (SPD) aus Wittenberge schlug in eine ähnliche Kerbe, als sie davor warnte, dass bei
der Reform „keine Ecke des künftigen Großkreises beschädigt“ werden dürfe. Die Politik müsse „sehr behutsam umgehen“, wenn die Kreisstadt künftig für einige Menschen bis zu 150 Kilometer entfernt Kosein könnte. Das gilt unabhängig davon, ob der Landtag nun Neuruppin oder Perleberg zur Kreisstadt des geplanten Großkreises Prignitz-Ruppin küren wird. Zur Kreisstadt-Frage selbst äußerten sich weder Tackmann noch Ziegler. Das ist wenig verwunderlich. Ihr Wahlkreis umfasst sowohl die Prignitz als auch
Ostprignitz-Ruppin – und darüber hinaus mit den Ämtern Friesack, Rhinow und Nennhausen sowie der Stadt Nauen auch noch Teile des Havellandes. Ein Bekenntnis für die eine Stadt würde potenzielle Wähler aus der anderen verprellen.
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17.03.2017 | Ruppiner Anzeiger 17.3.2017 / Christian Schönberg
Abend-Runde der Bewerber ums Bundestagsmandat / Großes Forum am 11.September
Neuruppin (RA) Es sind noch 27 Wochen bis zur Bundestagswahl. Mit Blick darauf haben die Wirtschaftsjunioren Ostprignitz-Ruppin jetzt schon die
drei Bundestagsabgeordneten des Prignitz-Ruppin-Havelländer Wahlkreises 056 zu einem Forum gebeten. Alle drei treten schließlich wieder an. Der Neuruppiner Sebastian Steineke hatte 2013 das Direktmandat erstmals für die CDU geholt und sitzt seitdem im Bundesparlament. Kirsten Tackmann
(Linke) kam wie seit 2005 über die Landesliste zu ihrem Mandat. Erstmals ist die agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion sogar brandenburgische
Spitzenkandidatin. Ihr erneuter Einzug in den Bundestag ist – bei Überspringen der Fünf-Prozent-Hürde – genauso sicher wie für Dagmar
Ziegler (SPD). Die Westprignitzerin war Landesministerin, bis sie 2009 mit einem Direktmandat erstmals in den Bundestag und 2013 über die Landesliste einzog. Ein sicherer – womöglich sogar der erste – Platz auf dieser Liste dürfte ihr wieder gehören. Das Publikum in der Kaminbar des Seehotels war ausgewählt. 35 Zuhörer lauschten. Der Neuruppiner
Wirtschaftsjunior Ivo Haase moderierte. Zu einem seiner Anliegen wurde die Flüchtlingspolitik. Steineke plädierte für ein Einwanderungsgesetz. „Klare verständliche Regeln und klare verbindliche Anforderungen“ sollten sichern, dass Menschen nach Deutschland kommen und bleiben können. „Die SPD möchte das schon sehr lange“, begrüßte Ziegler diesen Vorstoß. In punkto drohende Abschiebungen kritisierte sie die Praxis in der Bundesrepublik: Wer keine Asylberechtigung hat, müsse „zeitnah zurückgebracht“ werden, sagte Ziegler. Dass jemand abgeschoben werde, der keinen Asylgrund vorweisen kann, sei auch „ein Ding der Gerechtigkeit“ gegenüber denen, die eine Asylberechtigung vorlegen können. Und erst dann abzuschieben, wenn jemand integriert ist, die Sprache spricht und Leistungen fürs Land erbracht
hat, „ist unsozial“. Haase hakte nach: In seiner Firma arbeite ein Afghane, dessen Frau sich im Übergangswohnheim engagiert und deren Kinder hier zur Schule gehen. „Wir werden eine Lösung finden, ihn nicht abschieben zu
müssen“, sagte Haase. Aber er wisse auch nicht, wie er den Kollegen erklären soll, dass dieser Mann irgendwann zurückgebracht werden könnte.
Ziegler bekräftigte ihren Standpunkt: Das Asylrecht sei ein Grundrecht für alle Menschen, dürfe aber auch nicht ausgehebelt werden. Auch Steineke meinte, dass „eine Entscheidung schnell fallen“ und man dann auch „konsequent abschieben“ muss.
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16.03.2017 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 16.3.2017 / Reyk Grunow
Der Landesbetrieb für Straßenwesen soll die Ortsdurchfahrt 2019 erneuern lassen und gleichzeitig die Brücke in Zippelsförde
Neuruppin. Mit der Sanierung der Landesstraße 16 ist der Landesstraßenbetrieb in Neuruppin so gut wie fertig – und schon können sich Autofahrer auf die nächste große Baustelle einstellen. Ausgerechnet im
Fontane-Jubiläumsjahr soll ein Teil der Ortsdurchfahrt von Alt Ruppin gesperrt werden. Voraussichtlich 2019 will der Landesbetrieb für Straßenwesen beginnen, die B 122 in Alt Ruppin zu erneuern. Entsprechende Pläne bestätigte Planungsdezernent Frank Schmidt auf MAZ-Anfrage. Die gesamte Bundesstraße soll von ihrem Startpunkt am Alt Ruppiner Kreisel durch die Breite Straße, die Friedensstraße und die Rheinsberger Straße bis zum Ortsausgang in Richtung Dierberg erneuert werden. Geplant ist zwar keine Verbreiterung, aber ein grundhafter Ausbau
der Fahrbahn – also ein Neubau. Das wird nicht gehen, ohne die
Bundesstraße zu sperren. Die B 122 wurde erst 2005 zur Bundesstraße erklärt. Sie beginnt in Alt Ruppin und führt von dort nach Rheinsberg. „Die Strecke erfüllt eigentlich gar nicht den Standard einer Bundesstraße“, sagt Chefplaner Schmidt. Das soll jetzt behoben werden. Die Alt Ruppiner dürften dabei auch hoffen, dass endlich eine der gefährlichsten Stellen im Ort entschärft werden kann. Seit Jahren setzen sich Eltern und der Ortsbeirat
dafür ein, dass der Weg aus Richtung Gartenstraße über die Friedensstraße
sicherer wird. Wenn Autos in Richtung Rheinsberg in der Friedensstraße den Berg herauf gefahren kommen, wird es für die Fahrer schnell unübersichtlich. Ausgerechnet an dieser Stelle kommen aber viele Fußgänger an, die über
die Bundesstraße wollen. Für alle, die mit dem Auto unterwegs sind, bedeutet die Baustelle 2019 voraussichtlich weite Umwege. Wenn die Strecke ohnehin gesperrt wird, will der Landesstraßenbetrieb gleich noch eine zweite Baustelle unterbringen. Auch die Brücke in Zippelsförde muss neu gebaut
werden. „Wir prüfen noch, ob wir das in diesem Zuge gleich mitmachen
können“, sagt Frank Schmidt. Damit wäre eine weiträumige Umfahrung unvermeidlich. Die einzige sinnvolle Ausweichstrecke würde über Lindow, Schönberg und Wulkow führen: knapp 30 Kilometer Umweg. Aus Sicht des
Landesstraßenbetriebs steht der Zeitplan, noch fehlen allerdings letzte Abstimmungen, etwa mit der Stadtverwaltung Neuruppin.
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16.03.2017 | Ruppiner Anzeiger 16.3.2017 / Christian Schönberg
Interne Prüfung ergab optimale zeitliche Abstimmung der Bauarbeiten
Ostprignitz-Ruppin (crs) Die Deutsche Bahn hat dem Prignitz-Ruppiner CDU-Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke versprochen, den
Bahnverkehr nach Neuruppin und Wittstock ab dem Frühjahr 2019 uneingeschränkt aufrechtzuerhalten. Zweifel hat es daran gegeben, weil das Verkehrsunternehmen plant, auf der Prignitz-Express-Linie RE 6 zu bauen. Die Arbeiten sollen bis März 2019 dauern. Aber Bauverzögerungen sind alltäglich. Dehalb könnte die Strecke sogar zur Landesgartenschau in
Wittstock und zum Auftakt des Fontanejahrs in Neuruppin gesperrt sein (RA berichtete). Steineke hat am Mittwoch mitgeteilt, dass er mit dem
Konzernbevollmächtigten der Region Ost, Joachim Trettin, gesprochen hat. „Nach einer internen Prüfung ist mir zugesichert worden, dass alle
Baumaßnahmen zeitlich so abgestimmt werden, dass die Infrastruktur zur Landesgartenschau uneingeschränkt zur Verfügung steht“, teilte er gestern mit. „Den fahrplanmäßigen Verkehren des RE 6 soll damit nichts im Wege stehen.“ Geprüft werden dennoch unter anderem eventuelle Ausweichrouten,
zum Beispiel über Neustadt. Diese würden dann nötig, um den Verkehr
auf der Schiene auch bei Bauzeitverzögerugnen aufrecht zu erhalten.
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