1.944 gemeldete Funklöcher im Landkreis Havelland

Wirtschaftlichkeitslücken identifizieren und schließen

Havelland/Potsdam. In Potsdam sind jüngst die Ergebnisse des Funkloch-Melders der CDU Landtagsfraktion vorgestellt worden. Seit Anfang Mai hatten die Brandenburger auf der Seite www.funkloch-brandenburg.de mehr als 23.000 Funklöcher gemeldet, darunter 1.944 im Havelland. „Durch das aktive Mitwirken der Bürger in Brandenburg ist es gelungen, der Landesregierung
die Schwachstellen vor Augen zu führen. 1.944 Funklöcher im Landkreis Havelland sprechen eine deutliche Sprache und zeigen, dass es bei uns
viele weiße Flecken beim Handyempfang und mobilem Internet gibt“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke. „Eine stabile und zuverlässige Anbindung an digitale Kommunikationswege ist entscheidend,
damit wir als Region attraktiv bleiben. Wir brauchen endlich pragmatische Lösungen und fordern die Landesregierung auf, ihre bislang leeren Versprechungen einzulösen.“ So sei neben der Bestandaufnahme der Dialog mit den Netzbetreibern das Wichtigste, vor allem um sogenannte Wirtschaftlichkeitslücken zu identifizieren; also Gebiete, in denen ein Ausbau
der Mobilfunkversorgung aufgrund einer zu geringen Endkundenzahl
wirtschaftlich unattraktiv und daher nicht zu erwarten ist. „Es muss aber auch
geklärt werden, welche Möglichkeiten staatlicher Förderung es gibt, um diese Wirtschaftlichkeitslücken zu schließen“, so Steineke. Jetzt müsse die Landesregierung Lösungsmöglichkeiten finden, Kosten feststellen und
handeln. Guter Handyempfang und mobiles Internet würden im Jahr 2017 zur Daseinsvorsorge gehören – auch in Brandenburg.

 

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