Zähes Warten auf die schnellen Daten

BREITBAND UND A14: Bundespolitiker beendet Sommertour durch die Prignitz

Zum Abschlussm seiner Sommertour gab es für Sebastian Steineke, Bundestagsabgeordneter für den Nordwesten Brandenburgs, ein Déjà-vu-Erlebnis: Sowohl beim Auftaktbesuch am 3. Juli in Perleberg als auch beim
Gespräch mit Mitarbeitern der Meyenburger Elektrobau GmbH und der Kreishandwerkerschaft Prignitz am 13. Juli hatte das Thema Breitbandausbau
oberste Priorität. Dabei wurde nicht nur der Bedarf an schnellen Verbindungen
angesprochen, sondern auch eine bessere Kommunikation der Ausschreibungen durch die Kommunen gefordert. Ein Unternehmen wie die Meyenburger Elektrobau habe die Kapazitäten und das Know-how, um
Aufträge für den Ausbau der Breitbandinfrastruktur in der Region zu übernehmen. Immerhin konnte Steineke die Nachricht überbringen, dass die Fördermittelbescheide am 27. Juli im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin übergeben werden. Eingeladen sind die Landkreise Prignitz und Havelland.

Auch Kreishandwerksmeister Heiko Wegner erklärte nach dem Rundgang durch seine Tischlerei in Karstädt, wie wichtig Förderprogramme für schnelles Internet für mittelständische Betriebe seien. Um konkurrenzfähig zu bleiben, müsse auch das klassische Handwerk computertechnisch auf der Höhe der Zeit sein. Nicht nur der Transport von Daten, sondern auch der Transport der Waren fällt leichter, wenn die Infrastruktur stimmt. An der Landesgrenze zur Mecklenburg-
Vorpommern informierte sich Sebastian Steineke daher über die Fortschritte beim Ausbau der A14. Projektsteuerer Bernd Kanscheit erklärte die Herausforderungen
entlang des Teilstücksm von Groß Warnow bis nach Grabow, zu denen der Einbau einer 500 Meter langen Brücke und Naturschutzmaßnahmen für Fledermäuse und Co. gehören. Im Dezember soll der Weg gen Norden freigegeben werden.

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