Bund unterstützt MHB bei Corona-Forschung

21.07.2020 | Nando Strüfing
Foto: Tobias Koch
Foto: Tobias Koch

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt im Zuge der Corona-Pandemie Forschungsprojekte, die sich u.a. mit der Entstehung, der Behandlung und den Folgen des Virus beschäftigen. Die Medizinische Hochschule Brandenburg (MHB) in Neuruppin hatte sich ebenfalls mit einem Projekt beworben und gehört nun zu den Projekten, die vom Bund gefördert werden. Hierüber informiert der Bundestagsabgeordnete für das Ruppiner Land, Sebastian Steineke. "Ich freue mich, dass die Medizinische Hochschule Brandenburg am Standort Neuruppin im Rahmen des Bundesprogramms gefördert wird. Für die MHB ist dies ein weiterer wichtiger Schritt, ihre sehr gute Entwicklung in den vergangenen Jahren fortzusetzen," so Steineke. In dem Projekt untersucht das Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie der MHB in Neuruppin unter Leitung von Christine Holmberg die gesellschaftlichen Auswirkungen der Pandemie. Es werden die Tagesabläufe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer während des Lockdowns dokumentiert. Zudem finden Interviews statt. Ziel der Forschung sind wichtige Erkenntnisse zu den Unsicherheiten und Sorgen der Menschen in der Pandemie. Die MHB ist eines von 90 Projekten, die vom Bund gefördert werden. Das Ministerium hat die Mittel jetzt von ursprünglich 15 Millionen auf 45 Millionen Euro verdreifacht, weil insgesamt sehr viele gute Projektskizzen eingegangen sind.

 
aktualisiert von Nando Strüfing, 21.07.2020, 15:28 Uhr