Krankenkassen fördern Kliniken in Neuruppin, Kyritz und Perleberg

Foto: Tobias Koch
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Krankenhäuser in ländlichen Regionen werden ab 2020 mit zusätzlich 400.000 Euro pro Klinik gefördert. Auch der Nordwesten Brandenburgs profitiert davon. Hierüber informiert der für die Region zuständige Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke. „Damit wird eine bessere Versorgung in ländlichen Regionen unterstützt. Zu den ca. 120 bundesweit geförderten Krankenhäusern zählen in unserer Region das Kreiskrankenhaus Prignitz in Perleberg, das KMG-Klinikum in Kyritz und die Ruppiner Kliniken in Neuruppin. Das hat mir Bundesgesundheitsminister Jens Spahn heute bestätigt,“ so der Abgeordnete, der sich in Berlin für die Förderungen der regionalen Kliniken in seinem Wahlkreis eingesetzt hat. „Alle drei Einrichtungen habe ich schon mehrfach vor Ort besuchen können. Für die Bürgerinnen und Bürger bietet ein Krankenhaus im Ort immer ein Stück weit Sicherheit. Eine flächendeckende medizinische Versorgung ist in dünn besiedelten Gebieten von immenser Bedeutung. Der zusätzliche Zuschuss dient dabei als unbürokratische, konkrete und wirksame Hilfe im ländlichen Raum,“ sagt Steineke. Die Liste der betreffenden Krankenhäuser wird jährlich aktualisiert. „Das heißt, im Jahre 2021 können auch noch weitere Krankenhäuser zum Zuge kommen“, so Steineke abschließend.
 
Hintergrund 
 
Mit dem in diesem Jahr in Kraft getretenen Pflegepersonalstärkungsgesetz wurde die Finanzierung von Krankenhäusern neu geregelt. Ab 2020 erfolgt die Finanzierung des einzelnen Krankenhauses für die Pflege am Bett durch ein eigenes Pflegebudget. Mit rund 50 Millionen Euro werden Krankenhäuser in ländlichen Regionen zusätzlich gefördert.

 

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