Ohne Auto geht es nicht - Interview in der Märkischen Allgemeinen Zeitung

Neuruppin. MAZ: Worüber haben Sie das letzte Mal gelacht?

Sebastian Steineke: Über meine Kinder heute morgen. Eigentlich sogar mit ihnen.

Wie lange mussten Sie für Ihr Wahlplakat-Foto üben?

Steineke: Also üben... Das hat insgesamt eine Dreiviertelstunde gedauert. Dabei sind aber über 250Fotos gemacht worden.

Angenommen, Sie haben die Macht: Was würden Sie als Erstes anpacken?

Steineke: Ja, ich würde mir wünschen, an einem Tag die Euro-Finanzkrise zu lösen. Das wäre sowohl für Deutschland als auch für Europa günstig.

Wie überzeugen Sie einen Nichtwähler, doch zur Wahl zu gehen?

Steineke: Das ist natürlich ein schwieriges Projekt. Aber wenn wir argumentieren, dass wir Angela Merkel weiter als Kanzlerin haben und die gute Entwicklung fortsetzen wollen, kann das gelingen. Ich will das Erreichte präsentieren und nicht nur das Negative darstellen. Darüber hinaus versuchen wir, Jugendliche über Online-Angebote zu erreichen.

Fragen und Antworten im Ruppiner Anzeiger - Zu den Chancen und Problemen unserer Region

Fragen 9 und 10

9. Was würden Sie als Bundestagsabgeordnete(r) unternehmen, um den Bund bei der Finanzierung der Bundes- und Landesmusikakademie Rheinsberg mehr in die Pflicht zu nehmen?

Als Bundestagsabgeordneter werde ich mich dafür einsetzen, dass die bis 2012 erfolgte Förderung durch das Bundesfamilienministerium wieder aufgenommen wird. Als einzige ostdeutsche Einrichtung dieser Art hat die Musikakademie mit ihrer qualitativ herausragenden Arbeit, insbesondere im Bereich der Jugendförderung, schon jetzt deutschlandweite Angebote und ist damit ein Eckpfeiler des Kulturstandortes Rheinsberg und des ganzen Wahlkreises.

Fragen und Antworten im Ruppiner Anzeiger - Zu den Chancen und Problemen unserer Region

Fragen 5 und 6

5. Noch immer sind einige Regionen in Ostprignitz-Ruppin nicht mit einem schnellen Internet versorgt. Wie kann dieser Engpass beseitigt werden?

Das Land Brandenburg hat gerade, nach jahrelangen Ankündigungen, die Deutsche Telekom mit dem Ausbau des schnellen Datennetzes in Ostprignitz-Ruppin beauftragt. Bis Ende März 2015 sollen diese Arbeiten bei uns abgeschlossen sein. Ich gehe davon aus, dass damit die bereits häufig versprochene Versorgung für alle schlecht versorgten Gebiete sichergestellt wird. Nur als Notlösung sollte dagegen eine Mobilfunkvariante gewählt werden

Sommertour mit dem Landesvorsitzenden Prof. Michael Schierack

Besuch im Natursteinwerk, der Obdachlosenunterkunft K 6 und dem Prignitzfest der CDU OPR

Sebastian Steineke besuchte im Rahmen der Sommertour von Prof. Dr. Michael Schierack, Vorsitzender der CDU Brandenburg, und Dr. Jan Redmann dem CDU-Kreisvorsitzenden Einrichtungen und Betriebe in Ostprignitz-Ruppin.

Amandus Flatau, Eigentümer des Natursteinwerks Neuruppin, zeigt ihnen seinen Betrieb. Im Gespräch ging es um Möglichkeiten des Unternehmens in der Region und die Konkurrenz aus China.

Fragen und Antworten im Ruppiner Anzeiger - Zu den Chancen und Problemen unserer Region

Die Meinung Ihres Bundestagskandidaten - Fragen 3 und 4

3. Was ist Ihre Strategie, damit junge Menschen Arbeit und Familie besser unter einen Hut bekommen? Sollten in der Region mehr Kitas mit längeren Öffnungszeiten entstehen?

Ich möchte eine familienfreundliche Arbeitswelt. Deshalb sollten wir die Unternehmen unserer Region dabei unterstützen, die Arbeitsplätze besser auf die Bedürfnisse von Familien anzupassen. Dazu zählen flexible Arbeitszeiten, Teilzeit und Telearbeit wie auch Betriebs-Kitas und die Zusammenarbeit mit Kinderbetreuungseinrichtungen mit flexiblen Betreuungszeiten. Wenn es diese nicht ausreichend gibt, müssen nach genauer Prüfung und Ermittlung des Bedarfs auch über die Erweiterung von Kita Öffnungszeiten nachzudenken.

Fragen und Antworten im Ruppiner Anzeiger - Zu den Chancen und Problemen unserer Region

Die Meinung Ihres Bundestagskandidaten

1.    Die wirtschaftliche Lage in Brandenburg stabilisiert sich, die Arbeitslosigkeit geht in in Ostprignitz-Ruppin zurück. Vor allem im regionalen Wachstumskern Neuruppin sieht die Lage gut aus. Wie kann es gelingen, auch die Randgebiete in diese Entwicklung einzubeziehen?

Auch in anderen Regionen des Wahlkreises z. B. Wittstock oder Karstädt, ist eine positive wirtschaftliche Entwicklung zu beobachten.  Ein zentraler Baustein dafür, diese Entwicklung zu verstetigen, ist die weitere Verbesserung zumindest aber der Erhalt der gesamten Infrastruktur vor Ort (Verkehr, Bildung, Einkaufmöglichkeiten, Ärzte etc.), um den Menschen z. B. die Fahrt zu Ihren Arbeitsstätten oder die Ansiedlung von Firmen zu ermöglichen. Daher ist auch der Bau der A 14 von zentraler Bedeutung für den gesamten Wahlkreis. Notwendig ist es daneben,  den ÖPNV zu stärken und nicht, wie von Rot-Rot geplant, teilweise einzustellen.
 

Politiker vermissen ein Sparkonzept - Die CDU attackiert den Landrat

Zur Erhöhung der Kreisumlage auf 48%

Heftige Kritik übt der CDU-Kreisverband an Landrat Ralf Reinhardt (parteilos). "Wenn der Landrat mit den Ämtern und Städten über Einsparungen beim Kreis diskutiert, dann hätte ich erwartet, dass man auch die Hosen runterlässt und sagt, wo gespart werden kann", sagt Sebastian Steineke.

Der Neuruppiner Kreistagsabgeordnete, zugleich Sprecher des CDU-Kreisverbandes, begrüßt es zwar, dass sich der Landrat mit den Ämtern, Gemeinden und Städten für 2014 auf eine Erhöhung der Kreisumlage von 46 auf 48Prozent geeinigt hat.

CDU OPR zur Einigung von Landrat, Bürgermeistern und Amtsdirektoren – Kreisumlage 48%

Sebastian Steineke: "Jetzt drohen Steuererhöhungen für die Bürger"

Die CDU OPR begrüßt grundsätzlich die frühzeitige Einigung und Verständigung der kommunalen Familie in Ostprignitz-Ruppin. Die dadurch drohenden Steuererhöhungen sind aber kontraproduktiv und gefährden den wirtschaftlichen Aufschwung im Landkreis.

Dazu der Pressesprecher der CDU OPR Sebastian Steineke:

„Es ist erst einmal, erfreulich, dass sich Landrat, Bürgermeister und Amtsdirektoren auf eine gemeinsame Linie bei der Höhe der Kreisumlage einigen konnten.

Es verbleiben aus Sicht der CDU aber noch einige offene Fragen. Es ist insbesondere nicht ersichtlich, dass der Landkreis über die angekündigten Konsolidierungsmaßnahmen von 1 Million Euro, weitere Anstrengungen unternimmt, um das gutachterlich ermittelte Einsparpotenzial von 8,1 Millionen umzusetzen.

Wahlkampfauftakt in Dranse

Anja Heinrich, Bürgermeister Jörg Gehrmann und Dr. Jan Redmann zu Gast.

Auf der Wahlkampfauftaktveranstaltung für den Wahlkreis 56 in Dranse wurde die heiße Phase des Wahlkampfes eingeläutet. Mit Grußworten von Jan Redmann, Anja Heinrich, Bürgermeister Jörg Gehrmann und Bundestagskandidat Sebastian Steineke wurden die Mitglieder auf die heiße Phase des Wahlkampfes eingestimmt. Anja Heinrich betonte dabei die Geschlossenheit der CDU in Brandenburg und das Vertrauen des Landesvorstandes in alle 10 Kandidaten. Jan Redmann ging kurz auf die Vorschläge der Enquete Kommission zur Kreisgebietsreform ein, die von der CDU so nicht stillschweigend hingenommen werden.

Sebastian Steineke betonte die Erfolge der Bundesregierung und mahnte den Einsatz um jede Stimme bis zum letzten Tag an, um eine Rot-Rot-Grüne Regierung zu verhindern.

Bei zünftiger Blasmusik und Bratwurst klang die Veranstaltung bei schönstem Wetter aus.

1 Bauphase der A 14 bis 2015 abgeschlossen - Wichtiges Signal für den Wahlkreis

Sebastian Steineke mit Dr. Peter Ramsauer beim Pressesgepräch in Karstädt

Auf dem Pressetermin zur Vorstellung der Baupläne und -fortschritte für den Bau der A 14 in Brandenburg, kündigte Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer an, dass der erste Bauabschnitt voraussichtlich noch im Jahr 2015 beendet sein wird.

Im Rahmen des Informationsbesuchs bekräftigte Peter Ramsauer die Bedeutung der Bauarbeiten:

"Mit der A 14 verbessern wir nicht nur die Anbindung des Raumes zwischen den Großstädten Berlin, Hamburg und Hannover erheblich. Wir schließen auch die nord- und ostdeutschen Häfen besser an das Binnenland an. Damit stärken wir die Entwicklung der gesamten Region."

Am Rande des Besuches bekräftigte Sebastian Steineke die Notwendigkeit des Ausbaus der A 24 bis Wittstock als weiteres wichtiges Vorhaben in der Region.