Bereits mehrfach berichtete der Bundestagsabgeordnete für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian Steineke, in der Vergangenheit über die Bundesförderung für Mehrgenerationenhäuser. Nun hat der Deutsche Bundestag den Bundeszuschuss für die rund 540 Mehrgenerationenhäuser für das Haushaltsjahr 2020 um 10.000 Euro pro Haus erhöht. Dies bedeutet eine Gesamtfördersumme von 50.000 Euro pro Haus im Jahr (bislang 40.000 Euro). Dies teilt der Abgeordnete heute mit.
 
Steineke freut sich, dass auch alle vier Einrichtungen in seinem Wahlkreis in Neuruppin („Krümelkiste“), Kyritz, Wittenberge (Bürgerzentrum) und Perleberg („Perle-Treff“) nun von der Erhöhung profitieren: „Ich habe bereits alle vier Häuser besucht und war beeindruckt von der Arbeit dort und vom positiven Einfluss der Mehrgenerationenhäuser auf das soziale Leben in unseren Städten,“ so Steineke. Er möchte sich auch im kommenden Jahr dafür einsetzen, dass die Förderung fortgesetzt wird. 

Hintergrund
 
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat am 1. Januar 2017 das „Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus“ gestartet. Damit können Mehrgenerationenhäuser für den Zeitraum von 2017 bis 2020 jährlich 40.000 Euro erhalten. Drei Viertel davon kommen vom Bund, ein Viertel vom Land oder den Kommunen. Durch diese Kofinanzierung wird die Einbettung der Mehrgenerationenhäuser in die Kommune gefördert und die Rolle der Häuser als kommunale Akteure gestärkt. Der Bundesanteil wurde nun vom Bund für 2020 um 10.000 Euro erhöht, so dass sich nun eine Gesamtförderung von 50.000 Euro ergibt.
 

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