Bund startet Hilfsprogramm für Reisebusbranche

18.07.2020 | Nando Strüfing
Quelle: BMVI
Quelle: BMVI

Die vom Bundesverkehrsministerium (BMVI) bereits im Juni angekündigten Hilfen für die durch die Corona-Pandemie schwer angeschlagenen Reisebusunternehmen können demnächst beantragt werden. Ab dem 24. Juli 2020 stehen ingesamt 170 Millionen Euro zur Auszahlung bereit. Hierüber informiert der Bundestagsabgeordnete für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian Steineke. "Auch in unserer Region gibt es mehrere Busunternehmen, die unter ausbleibenden Einnahmen aufgrund der Corona-Krise leiden. Einige davon haben sich auch bei mir gemeldet. Ich bin froh, dass die Bundesregierung hier nun schnell und unkompliziert hilft," erläutert Steineke. Nach Informationenen des BMVI werden die sogenannten Vorhalte- und Vorleistungskosten (z.B. Kosten für Tilgungs- oder Leasingraten für Reisebusse, Werbeanzeigen, Reisekataloge), die zwischen dem 17. März und dem 30. Juni 2020 angefallen sind, finanziert. Die Mittel sollen noch in diesem Jahr ausgezahlt werden. "Die Hilfen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt," so Steineke. Anträge können elektronisch bis zum 30. September 2020 beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) gestellt werden. Die Antragsformulare sind ab dem 24. Juli 2020 hier verfügbar: www.bag.bund.de.


aktualisiert von Nando Strüfing, 18.07.2020, 12:50 Uhr