Fragen und Antworten im Ruppiner Anzeiger - Zu den Chancen und Problemen unserer Region

Die Meinung Ihres Bundestagskandidaten

05.09.2013 | Fragen: Ruppiner Anzeiger / Antworten: Sebastian Seineke

1.    Die wirtschaftliche Lage in Brandenburg stabilisiert sich, die Arbeitslosigkeit geht in in Ostprignitz-Ruppin zurück. Vor allem im regionalen Wachstumskern Neuruppin sieht die Lage gut aus. Wie kann es gelingen, auch die Randgebiete in diese Entwicklung einzubeziehen?

Auch in anderen Regionen des Wahlkreises z. B. Wittstock oder Karstädt, ist eine positive wirtschaftliche Entwicklung zu beobachten.  Ein zentraler Baustein dafür, diese Entwicklung zu verstetigen, ist die weitere Verbesserung zumindest aber der Erhalt der gesamten Infrastruktur vor Ort (Verkehr, Bildung, Einkaufmöglichkeiten, Ärzte etc.), um den Menschen z. B. die Fahrt zu Ihren Arbeitsstätten oder die Ansiedlung von Firmen zu ermöglichen. Daher ist auch der Bau der A 14 von zentraler Bedeutung für den gesamten Wahlkreis. Notwendig ist es daneben,  den ÖPNV zu stärken und nicht, wie von Rot-Rot geplant, teilweise einzustellen.
 

2.    Noch immer kehren viele junge Menschen den ländlichen Regionen den Rücken und wandern in die großen Städte ab. Mit welchem Konzept wollen Sie junge Menschen in Ostprignitz-Ruppin halten?

Um dem demografischen Wandel und der Abwanderung zu begegnen sind erhebliche Anstrengungen in den nächsten Jahren notwendig. Man sollte daher über einen Sanierungsbonus für selbst genutzte Immobilien als Instrument zum Stopp der Landflucht nachdenken. Es ist aber auch hier von zentraler Bedeutung, dass man den jungen Menschen eine ausreichende Infrastruktur zur Verfügung stellt, die es Ihnen ermöglicht auch bei auswärtigen Arbeitsstellen in Ihrem Ort wohnen zu bleiben. Dazu gehört z. B. für die Pendler nach Berlin die von der Landesregierung immer wieder versprochene direkte Verbindung des Prignitz-Expresses in die Hauptstadt.
aktualisiert von Sebastian Steineke, 05.09.2013, 17:34 Uhr