Fragen und Antworten im Ruppiner Anzeiger - Zu den Chancen und Problemen unserer Region

Frage 11 (Inklusion) und zur Person

19.09.2013 | Fragen: Ruppiner Anzeiger / Antworten: Sebastian Seineke
Sebastian Steineke
Sebastian Steineke

11. Das Thema Inklusion war in den vergangenen Jahren in aller Munde. Die Landesregierung verfolgt ihr eigenes Konzept und wollte künftig alle Schüler mit Behinderung oder Lernschwierigkeiten in öffentliche Schulen integrieren. Das stieß auf viel Kritik, mittlerweile ist die Umsetzung aufgeschoben. Was denken Sie darüber?

Die von oben verordnete viel zu hastig umgesetzte und nicht überall gewollte Umsetzung der Inklusion ist in der geplanten Form aus guten Gründen gescheitert. Mein Motto lautet daher „So viel Inklusion wie möglich –so viel besondere Förderung wie nötig“. Inklusive Schule heißt für mich, dass wir den Menschen in den Mittelpunkt stellen: Jeder Schüler muss bestmöglich gefördert und unterstützt werden. Voraussetzung dafür sind Barrierefreiheit, gut ausgebildete Lehrer und genügend Förderlehrerstunden. Zugleich bin ich dafür, Förderschulen zu erhalten, wo dies im Interesse der Kinder mit besonderem Förderbedarf liegt.

Name: Sebastian Steineke
in der Partei/politisch engagiert seit:
2004

Alter:
40

Persönliches (Familienstand/Kinder):
Verheiratet, Zwei Kinder (1 und 4 Jahre)

Beruf/Tätigkeit:
Rechtsanwalt

Persönliches Lebensmotto? Wer sich vor der Zukunft fürchtet, verdirbt sich die Gegenwart.

Was ist ihr Lieblingsplatz in Ostprignitz-Ruppin?
Der Ruppiner See

Was gefällt Ihnen nicht an/in Ostprignitz-Ruppin?
Zurzeit die vielen schlecht koordinierten Baustellen in Neuruppin.

Wann waren Sie zuletzt im Kino und was haben Sie gesehen?
James Bond, Skyfall

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen? Jean-Luc Bannalec, Bretonische Brandung

Welche Partei/welchen Direktkandidaten würden Sie wählen, wenn es Ihre
Partei/Ihre Kandidatur nicht gäbe?
FDP, Jens Engelhardt

Wenn Sie gewählt werden: Was wollen Sie zuerst erreichen?

Da es sich um einen sehr großen Wahlkreis handelt ist es das Wichtigste, das man von allen Bürgern in der Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und im Havelland als Ihr Abgeordneter angenommen wird. Entscheidend ist daher nicht nur kurz vor der Wahl, sondern beginnend mit dem Zeitpunkt der Wahl für alle Teile des Wahlkreises da zu sein.

aktualisiert von Sebastian Steineke, 19.09.2013, 14:09 Uhr