Mehr Unterstützung und Flexibilität beim Elterngeld

02.02.2021 | Nando Strüfing

Das Elterngeld ist ein Erfolgsmodell. Alleine im vergangenen Jahr profitierten rund 2 Millionen Eltern in Deutschland davon. Am Freitag hat der Deutsche Bundestag eine Änderung beschlossen, die mehr Unterstützung für Eltern von Frühchen und mehr Flexibilität für die Zeit nach der Geburt ermöglicht. Hierüber informiert der Bundestagsabgeordnete für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian Steineke
 
„Mit den Neuregelungen beim Elterngeld und in der Elternzeit schaffen wir nicht nur mehr Flexibilität für Eltern nach der Geburt, wir schaffen auch mehr zeitliche Freiräume für Eltern,“ sagt Steineke. Die Änderungen beinhalten die Erweiterung des wöchentlichen Arbeitsstundenkorridors auf 24 bis 32 Stunden, die Einführung einer flexiblen Bezugsdauer von 2 bis 4 Monaten anstatt des bisherigen festen Bezugszeitraums von 4 Monaten bei einer Teilzeitbeschäftigung beider Elternteile und die Klarstellung, dass im Fall einer schweren Erkrankung eines Elternteils auch ein alleiniger Bezug möglich ist. „Damit machen wir den Partnerschaftsbonus nicht nur attraktiver, wir unterstützen auch die partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Familienzeiten zwischen den beiden Elternteilen,“ ergänzt der Abgeordnete. Eltern, die den Partnerschaftsbonus nehmen oder genommen haben und aufgrund der Corona-Situation mehr oder weniger arbeiten, verlieren diesen Anspruch nicht und müssen das Elterngeld auch nicht zurückzahlen. „Wir greifen damit die Sorgen dieser Eltern schnell und unbürokratisch auf, die uns durch Zuschriften insbesondere Anfang des Jahres erreicht haben,“ so Steineke. Zudem erhalten Eltern von frühgeborenen Kindern zusätzliche Elterngeldmonate.

 
aktualisiert von Nando Strüfing, 02.02.2021, 14:49 Uhr