Kampf gegen Ärztemangel im ländlichen Raum

10.09.2021 | Nando Strüfing


Gerade die Corona-Pandemie hat wieder gezeigt, wie wichtig eine flächendeckende Gesundheitsversorgung gerade auf dem Land ist. „Die Sicherstellung einer flächendeckenden bedarfsgerechten und wohnortnahen ärztlichen Versorgung der Bevölkerung ist weiterhin ein wichtiges gesundheitspolitisches Anliegen,“ so Sebastian Steineke, Bundestagsabgeordneter für den Nordwesten Brandenburgs. Um dies zu gewährleisten, hat die Bundesregierung nun ein weiteres Landärzteprogramm mit dem Titel „Ausbildungsprogramme zur Förderung der ärztlichen Tätigkeit im ländlichen Raum“ ins Leben gerufen. 
 
Gefördert werden dabei Forschungsvorhaben, die einen Musterlehrplan zur Integration von Ausbildungsabschnitten in Krankenhäusern und/oder Praxen in unterversorgten oder von Unterversorgung bedrohten ländlichen Regionen in die ärztliche Ausbildung einbinden sowie zur strukturierten Ausrichtung des Lehrplans den Bedarf ländlicher Bevölkerung und ländlicher Räume umfassen. Dabei sollen digitale Lehrformate zur Anwendung kommen. „Nach wie vor zeichnet sich in manchen Regionen, insbesondere in den ländlichen Bereichen, bereits seit längerem ein Mangel an Hausärztinnen und Hausärzten, aber auch an Fachärztinnen und Fachärzten ab. Daher begrüße ich die Maßnahme der Bundesregierung, ein weiteres Landärzteprogramm einzuführen, um die Versorgungssituation im ländlichen Raum deutlich zu verbessern. In unserer Region haben wir mit der Medizinischen Hochschule in Neuruppin (MHB) eine bedeutende Forschungseinrichtung gegründet, die auch dazu beiträgt, die Gesundheitsversorgung auf dem Land zu sichern. Mit dem nächsten Landärzteprogramm geht die Bundesregierung nun einen weiteren wichtigen Schritt,“ so Steineke abschließend.

 
aktualisiert von Nando Strüfing, 10.09.2021, 08:04 Uhr