Bund fördert Wasserstoffstudie im Havelland

Landkreis gewinnt beim Bundeswettbewerb

14.09.2021 | Nando Strüfing


Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) fördert das Projekt des Landkreises Havelland „H2 VL - Erstellung einer Machbarkeitsstudie, welche die gesamte H 2 Wertschöpfungskette bis zum Verbrauch durch alle relevanten Verkehrsträger (Straße, Schiene, Wasserstraße) darstellt“. Das teilt der Bundestagsabgeordnete für das nördliche Havelland, Sebastian Steineke, heute mit. Das Projekt hat in der zweiten Runde des Wettbewerbs „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ der Bundesregierung gewonnen. 
Nach der erfolgreichen ersten Runde werden nun 30 weitere Regionen dabei vom Bund unterstützt, eine lokale Wasserstoffwirtschaft aufzubauen. „Das ist eine tolle Nachricht für das Havelland. Es geht hier um eine Technologie, die es uns ermöglicht, Mobilität neu zu organisieren. Dass das Havelland dabei von Anfang an als Vorreiterregion dabei sein kann, freut mich natürlich ganz besonders,“ so Steineke.
 
Zum Hintergrund der Initiative „HyLand II“:
 
In der Kategorie „HyStarter“ werden die Gewinner jeweils ein Jahr lang fachlich und organisatorisch bei der Entwicklung eines regional zugeschnittenen Wasserstoffkonzepts und der Bildung eines Netzwerks für lokale Wasserstoffakteure begleitet. In der Kategorie „HyExperts“ wird eine Förderung von jeweils bis zu 400.000 Euro für die Gebietskörperschaften der Gewinnerregionen bereitgestellt. Damit werden Beratungs-, Planungs- sowie Dienstleistungen beauftragt. Die Erstellung eines umsetzungsfähigen Gesamtkonzepts für eine regionale Wasserstoffwirtschaft ist dabei das Ziel. Weitere Informationen gibt es unter: www.hy.land.
 

 
aktualisiert von Nando Strüfing, 15.09.2021, 13:17 Uhr