Ostprignitz-Ruppin und Coesfeld bald offizielle Partner

Die Bundestagsabgeordneten für den Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Sebastian Steineke und für den Landkreis Coesfeld, Marc Henrichmann, begrüßen die geplanten Kreistagsbeschlüsse zu einer offiziellen Partnerschaft zwischen den Kreisen Ostprignitz-Ruppin und Coesfeld (Nordrhein-Westfalen). 
 
Am 24. September wird der Kreistag in Coesfeld, am 27. September dann das Kreisparlament in Neuruppin über die Begründung einer offiziellen „freundschaftlichen und partnerschaftlichen Beziehung“, wie es in beiden Beschlussvorlagen heißt, befinden. Steineke und Henrichmann begrüßen die Partnerschaft ausdrücklich und hoffen auf eine deutliche Belebung des Austauschs.
 
„Die seit 1990 bestehende inoffizielle Verbindung wird nun auf eine solide Grundlage gestellt. Bisher prägten eher lose Kontakte zwischen Kommunalpolitikern oder Verbänden und Vereinen das Verhältnis beider Landkreise. Mit dem Abschluss eines Partnerschaftsvertrags wird nun auch sichergestellt, dass der regelmäßige Austausch intensiviert wird. Zudem kann die Partnerschaft nun auch offiziell in den jeweiligen Haushaltsplanungen beider Kreise berücksichtigt werden“, so Steineke und Henrichmann. Beide haben zudem vereinbart, dass sie die schon bestehende Verbindung in ihren jeweiligen CDU-Kreisverbänden ebenfalls ausbauen wollen. 
 
Hintergrund
 
Seit der Wiedervereinigung ist Nordrhein-Westfalen das Partnerland Brandenburgs. Die Kontakte zwischen den beiden Landkreisen bestehen seit 1990, damals zunächst zwischen dem Kreis Coesfeld und dem Altkreis Neuruppin. Seit der Kreisneugliederung im Jahr 1993 gibt es eine „inoffizielle“ Partnerschaft zwischen Ostprignitz-Ruppin und Coesfeld. Diese zeichnete sich u.a. durch gelegentliche gegenseitige Besuche von Verwaltungsmitarbeitern aus. Ergänzend dazu unterhalten auch einzelne Kommunen beider Kreise partnerschaftliche Beziehungen (Ascheberg-Rheinsberg, Coesfeld-Lette-Karwe, Dülmen-Fehrbellin, Rosendahl-Dabergotz).

 
 

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