Mobiles Breitband für Rheinsberg

Vor ca. einem Monat hat der Mobilfunkanbieter Vodafone Deutschland erklärt, dass der Konzern in ganz Brandenburg 96 neue Funkmasten mit LTE-Technik installieren wird. Zwar gehörte der Brandenburger Nordwesten nicht zur Schwerpunktregion des Projektes. Dennoch wird in unserer Region zumindest Rheinsberg davon profitieren. Darüber informiert nun der Bundestagsabgeordnete für das Ruppiner Land, Sebastian Steineke. „Der Vorstandsvorsitzende der Vodafone Deutschland GmbH, Dr. Hannes Ametsreiter, hat mir mitgeteilt, dass die Kernstadt Rheinsbergs nun mit LTE-Technik versorgt wird. Für Rheinsberg ist das insbesondere auch mit Blick auf den Tourismus in Rheinsberg eine gute Nachricht,“ so Steineke. Der Abgeordnete freut sich über das Engagement des Unternehmens in der Prinzenstadt. Dennoch sei dies nur ein „Tropfen auf dem heißen Stein,“ sagt Steineke, der 2017 im Rahmen seiner Funklochtour u.a. in Rheinsberg auf das Thema aufmerksam machte. „Viele Orte mit akut schlechtem Mobilfunkempfang bleiben immer noch auf der Strecke,“ so Steineke. Hier denkt er zum Beispiel an die weiteren Ortsteile Rheinsbergs.
 
Der Bund wird eine staatliche Gesellschaft errichten, für die sich insbesondere die Union stark gemacht hat. Diese soll in Zukunft für flächendeckenden Mobilfunk auf dem Land sorgen. Auch der Vodafone-Wettbewerber Telekom hat mittlerweile auf politischen Druck reagiert und errichtet zusätzliche Masten. Steineke begrüßt, dass auch die Landesregierung das Problem anscheinend erkannt hat. „Durch den Funklochmelder der CDU-Landtagsfraktion musste sich auch die Landesregierung eingestehen, dass es in Brandenburg von Funklöchern nur so wimmelt. Wir werden auch hier den Druck weiter hochhalten,“ so Steineke abschließend.

 

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