Sebastian Steineke.   Ihr Bundestagsabgeordneter für Nordwest-Brandenburg
06.03.2026, 09:51 Uhr

Weidetiere werden besser vor Wölfen geschützt

Der Deutsche Bundestag hat gestern das Gesetz zur Änderung des Bundesjagdgesetzes und zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes beschlossen. Hierzu erklärt der Vorsitzende der CDU-Landesgruppe Brandenburg im Deutschen Bundestag, Sebastian Steineke:

„In Brandenburg ist die Wolfspopulation im Bundesvergleich vergleichsweise mit am höchsten. Im Land gibt es bestätigte 54 Wolfsrudel und sechs Wolfspaare*, was große Probleme bereitet. Das neue Bundesgesetz führt nun klare Regeln ein, um Wölfe zu bejagen. Infolge der gestiegenen Zahl an Wölfen in Deutschland wurden immer mehr Weidetiere von Wölfen getötet, neben Schafen und Ziegen auch Rinder und Pferde. Durch Wolfsrisse entstehen nicht nur Schäden für Tierhalter.

Das Leid der Weidetiere, die häufig qualvoll verenden, sorgt für Entsetzen und widerspricht dem Tierschutz. Vielerorts haben die Menschen für die unkontrollierte Ausbreitung des Wolfes kein Verständnis mehr. Die Belastungen und Ängste nimmt die Koalition sehr ernst. Deshalb handelt sie nun, um die Wolfsbestände zu regulieren. Das Gesetz ist ein wichtiger Schritt, um im ländlichen Raum die Konflikte um den Wolf zu befrieden. Durch die Gesetzesänderung bekommen Jägerinnen und Jäger sowie die Jagdbehörden praktikable Instrumente für ein effektives Wolfsmanagement an die Hand. Mit den Neuregelungen wollen wir Weidetiere besser schützen.“

*Quelle: Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf im Monitoringjahr 2024/2025, Deutschland: 219 Wolfsrudel, 43 Paare und 14 Einzeltiere